eKart

Auszüge aus der Projektarbeit

Aufgabenstellung

Für den Antrieb muss ein Akkupaket entwickelt werden, welches die Motoren mit genügend Leistung versorgen kann. Dafür sind entsprechende Akkumulatoren zu finden. Diese müssen dann im Fahrzeug sicher und platzsparend platziert werden. Außerdem muss eine Ladetechnologie zur schnellen Wiederaufladung der Akkus entwickelt werden.
Die Steuerung muss in der Lage sein die Leistung der Motoren feinfühlig regeln zu können. Außerdem ist durch die Vorgabe einer zweigeteilten Hinterachse eine Technologie zu entwickeln, welche die Kraft entsprechend der Fahrsituation an die Räder verteilen kann. Auch eine Benutzerfreundliche Bedienoberfläche ist Teil dieser Aufgabe. Mit dieser muss der Fahrer einen Gesamtüberblick in den aktuellen Zustand des Fahrzeuges bekommen können. Des Weiteren ist auch eine einstellbare Drosselung der Maximalleistung erwünscht.
Die Programmierung der Steuerung muss die erfassten Daten in Echtzeit auswerten können. Aus diesen Parametern soll dann die abzugebende Motorleistung errechnet werden.
Die Sicherheit des Fahrers steht immer an erster Stelle und muss auch bei Fehlfunktionen gewährleistet werden. Dafür ist ein entsprechendes Sicherheitskonzept zu erarbeiten.

Konstruktion Chassis

Im Rahmen dieser Projektarbeit soll ein Chassis für ein Elektro-Go-Kart umgesetzt werden, um der Jugend den Spaß und die Faszination der Elektromobilität näher zu bringen. Das Chassis ist dabei die wichtigste verbindungstelle zwischen Fahrer, Straße und Antrieb.
Es wird eine technisch hochwertige Lenkeinheit konstruiert, welche dem Kart bei den entsprechenden Geschwindigkeiten eine sichere Kurvenfahrt ermöglichen soll. Als Sitz wurde eine handelsübliche und geprüfte Rennschale von vornherein festgelegt, da die Sicherheit des Fahrers an oberster Stelle steht.
Bei der Pedalerie, bestehend aus einem Brems- und einem Gaspedal, handelt es sich um handelsübliche, für diesen Zweck ausgelegte Bauteile.

Aufgabenstellung Hinterachse

Die komplizierte Bauweise des gewählten Antriebes stellte uns vor große Herausforderungen. Einerseits galt es die Motoren optimal zu platzieren, sodass die Kraftübertragung nicht unnötige Verluste durch Weg und Reibung entwickelt und andererseits alle notwendigen Komponenten, wie Kühlsystem, Antriebsstrang, Bremssystem usw., platzsparend und vorteilhaft in die Konstruktion einzubringen.

Projektvideo