Projektarbeiten

Naturkindergarten Babenhausen

„Lasst die Kinder raus“, „Lasst die Kinder sich bewegen“, so appellierte die Kita-Leitung Frau Fürst-Müller an uns beim Besuch im Naturkindergarten Babenhausen (am Fuggerweiher).

Wunderbar gelegen am Fuggerweiher, der von Kindern angelegte Garten und die tiefen gegrabenen Löcher zeigten auf, dass die Kinder sich hier mit Herz, Seele und Körper ausleben dürfen.

Als wir heute die tolle Einrichtung besuchten, formten die Kindern tolle Sachen aus Ton – viele Kinder fuhren mit Fahrzeugen und alle sangen uns begeistert Lieder vor.

Die Studierenden gingen ganz erfüllt mit Eindrücken einen weiteren Ausbildungsschritt weiter!

Spannende Unterrichtsgänge:

Sprungtuch und …. auf zum Kinderschutzbund

Gestartet wurde bei „Sprungtuch“. Als Memminger Verein, bietet er Mütter und Kinder in schwierigen  Situationen des Lebens Wohnraum und Hilfe. Die Gründung des Vereins war im Jahr 1989. Zu den ersten Gründungsmitgliedern zählte auch die 2. Bürgermeisterin von Memmingen – Frau Elfriede Mack. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 war sie auch Vorsitzende des Vereins.

Die Studierenden meldeten den dort ehrenamtlich Arbeitenden zurück, das sie von ihrer Arbeit sehr beeindruckt seien. V.a., dass unbürokratisch und schnell geholfen werden kann, wurde sehr gelobt. „Und woher der Name Sprungtuch?“, so fragen die Studierenden … Die schöne Antwort war: „Die Mütter und Kinder werden wie in einem Sprungtuch aufgefangen … und wir helfen ihnen dann wieder, gestärkt und mit Schwung ihren weiteren Weg „weiterzuspringen“ und eigenständig zu sein…“

Kinderschutzbund Memmingen – Unterallgäu. Wir konnten uns v.a. über die tolle Arbeit informieren, die sich „Kids Point“ nennt. In Zusammenarbeit mit der Kinderbrücke Allgäu bietet der Kinderschutzbund den „KidsPoint“ an. Die Kinder, kommen nach der Schule und fühlen sich hier wie zu Hause. Es gibt ein feines Mittagessen , bei der Planung wird auf die Wünsche der Kinder eingegangen, danach werden eifrig Hausaufgeben gemacht, das Lesen geübt (es kommen v.a. Grundschul- und Förderschulkinder) und natürlich auch gespielt. Ein neuer Toberaum kommt bei den Kindern besonders gut an. Bunte Räumen und ein toller Fußball-Tisch-Kicker sind für die Kinder u.a. schöne Willkommens-Signale.

Aktuell sind das Legospiel und das Tischspiel „Uno“ der Hit. Auch hier bedankten sich die Studierenden bei den Fachkräften und stellten noch eifrig Fragen.

Natur- und Waldtag im April

„Den Wald“ holten wir in die Schule und somit erlebten die Studierenden der FAKS wie wichtig Natur- und Waldpädagogik ist.

Mit verschiedenen Erlebnis- und Mitmachstationen konnten die Studierenden vielseitige sinnliche Erfahrungen sammeln. Diese Erkenntnisse können direkt in die Kita- und Jugendarbeit eingebaut werden.

Der Bereich: „LandArt“, naturwissenschaftliche Kenntnisse und die Verknüpfung mit Sprache waren wesentliche Erlebnisstationen.

Unser Referent Robbie Holzmann vom Kreisjugendring Bad Wörishofen betonte, dass im Berufsfeld des Erziehers / der Erzieherin stark das Arbeiten mit der eigenen Biographie ansteht. Soziale Arbeit ist Beziehungsarbeit.

Wichtig, gerade für die Jugendarbeit ist es, die Digitalisierung und die Medienkompetenz zu nutzen und zu reflektieren.

In einer großen Reflexionsrunde zeigten die Studierenden auf, dass der Tag viel Freude und v.a. viel Lerngewinn gebracht hätte.

Die Vielfältigkeit der pädagogischen Konzepte

Durch die beeindruckenden Referate erhielten die Studierenden der Faks  sehr gute  Eindrücke und Impulse zu verschiedenen pädagogischen Ansätzen.

Über die Montessori-Pädagogik zur Waldorfpädagogik, die naturnahe Pädagogik, Impulse der Reggio-Pädagogik und auch Emmi Pikler kam kein Thema zu kurz.

Der situationsorientierte Ansatz wurde auch genau untersucht und mit allen Sinnen und durch be-greifen  ausprobiert.

Auf zur Biberburg Pforzen 

Im Rahmen der Übungen besuchte die FakS I die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Biberburg“ in Pforzen. Bei einer Haus- und Hofführung kamen die Studierenden ins Gespräch mit der Einrichtungsleiterin Frau Neitzel. 

Fasching, Fasent, Karneval

Die Studierenden hatten die Aufgabe Kostüme oder Accessoirs aus Zeitungspapier zu kreieren und

hatten sichtlich Spaß dabei. Einer närrischen Zeit steht nun nichts mehr im Wege.

Ein Werbeplakat für meine Praxisstelle

Die Schüler*innen der Faks bekamen im Lernfeld PuMG als Auftrag, ein fiktives Werbeplakat für ihre Einrichtung zu gestalten.

In einer Vernissage präsentierten die Schüler*innen ihre Ergebnisse im Schulhaus, was großen Anklang fand.