Projektarbeiten

„Ein Haus voller Leben“

„Ein Haus voller Leben“ – mit diesem Motto präsentierte sich den Faks-Studierenden das Kinderhospiz St. Nikolaus Bad Grönenbach.

Unter einer fachkundigen Führung wurden die Räumlichkeiten des Kinderhospizes gezeigt. Schnell wurde deutlich, hier wird warm, freundlich, wertschätzend und sehr transparent gearbeitet.

Sensibles, behutsames und ritualisiertes Arbeiten von einem multiprofessionellen Team ist hier oberste Priorität! Familien werden unterstützt, entlastet – und auch in Sterbeprozessen begleitete.

Räumlichkeiten, die fachlich hochwertig und mit Liebe ausgestattet sind –neben einem durchdachten Konzept, unterstützen Familien, die Kinder mit lebensverkürzten Krankheiten haben.

„Vergesst mir auch die Geschwisterkinder nicht“, war ein wichtiger Satz der Referentin, die uns durch das Kinderhospiz führte. Krisenpunkte und Konfliktfelder wurden diskutiert.

Vielseitige Freizeitaktionen werden somit auch für die Geschwisterkinder angeboten. Tolle Spielmaterialien stehen zur Verfügung.

Bewegend für alle war, dass Familien eine Fahne für und mit ihrem Kind erstellen. Diese hat wichtigen Stellenwert – in der Zeit des Begrüßens und Verabschiedens … auch wenn es dann der Abschied für immer ist … Schweigend gingen die Studierenden durch den Fahnengarten …

Ein bewegender und aufwühlender Vormittag.

Danke an das Kinderhospiz, das zwischenzeitlich ein wichtiger Kooperationspartner geworden ist.

Singen ist sooo wichtig

Singen in der Kita-Arbeit ist wichtige Basisarbeit, so erzählt Referentin Marianne Braunmüller (Kita-Leitung, St. Franziskus Gutenzell).

Sie blickt dabei auf eine lange Kita-Zeit zurück, in welcher sie ganz viel mit Kindern gesungen hat.

Singen ist Sprachförderung, so sagt sie. Zudem fördert es die Sozialkompetenz und stärkt das Selbstbewußtsein der Kinder. Viele weitere positive Effekte von Singen und Musizieren zeigte sie auf.

Jugendhilfe in pädagogischen Einrichtungen

Heinz Kiechle zeigte auf, wie er und sein Team, Kinder mit Problemen im Sozialverhalten, mit Auffälligkeiten im Bindungs- und Beziehungsfeld oder mit einem erhöhten Erziehungsbedarf auffangen und wieder ins Leben verstärkt integrieren.

Während seines Vortrages ging er auch darauf ein, welches Aufgabenfeld angehende Erzieher und Erzieherinnen in diesem Tätigkeitsfeld hätten und erklärte die wichtigen Bestandteile des Jugendhilfe-Gesetzes.

Miteinander diskutierten und überlegten die Studierenden der Faks, wie Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis maximal 21 Jahren gute heilpädagogische Unterstützung zu Gute kommt.

Maifest in der Ki 10 a und Ki 10 b

Im Musikunterricht beschäftigen sich die Schüler*innen der Ki 10 mit traditionellen und aktuellen Maifestliedern.

Daraus entstand die Idee, ein musikalisches Maifest zu machen.

Zünftig in Tracht mit Weißwurst / Brezeln wurde musiziert und gesungen. So entstanden viele gute Impulse für die Kita – Praxis.

Kreative Sportgeräte – handmade

Ein fächerübergreifendes Projekt der Schüler*innen Ki 11 endete in einem Meer von bunten Reifen.

Die Aufgabenstellung beinhaltete ein einfaches und kreatives Sportgerät selbst zu bauen, das effektiv genutzt werden kann.

Heraus kamen wunderschöne Hula-Hoop-Reifen, mit denen man freiwillig „hulert“ und sie gar nicht mehr weglegen möchte.

Kinderpflege meets Kita Amt

Die Schüler*innen der Kin11 haben, zum Ende ihres ersten Ausbildungsjahres, mit dem Kita-Amt, der Stadt Memmingen, an verschiedenen Kleinprojekten für Kindergärten gearbeitet.

Verschiedene Kindergärten profitierten unter anderem von folgenden Aktionen:

  • von dem Bau einiger Insektenhäuschen
  • dem Planen einer Knaxiade
  • Konzept für einen Sinnesparcours
  • Ein Angebot, um Kindern die Elektrizität nahe zu bringen

Das Projekt des Kindergarens Mitteresch möchte ich hier, stellvertretend für alle anderen, kurz vorstellen.

Die Schüler*innen erarbeiteten ein Konzept für den Kindergarten. Angefangen vom Plan zum Herstellen des Hochbeetes, der Liste des benötigten Materials, bis hin zum Anbauplan und Rezepten für die gewachsenen Lebensmittel.

Sprachförderung in der Kita

Am Montag, 7. März und am Dienstag, 8. März 2022 referierte Stine Hasel, Kita-Leitung Hawangen, über Ihre wichtigen Erfahrungen als Sprachfachkraft.

Die Praxiserfahrungen rund um die Sprachförderung im Kindergartenalltag beeindruckte die Schüler und Schülerinnen der Ki 11 a und Ki 11 b.

Auch für die Krippenarbeit wurden wichtige Bausteine gesammelt. Gerade in Wickel- und Pflegesituationen können Goldmomente genutzt werden.

„Sprache ist überall versteckt“, so Stine Hasel. Sie betont: „Nutzt den Kita-Alltag um Kinder in Wörtern zu „baden“. Singen, reimen, bewusstes Sprechen, aktives Zuhören und eine wertschätzende Grundhaltung sind wesentliche Elemente dieser Arbeit.“

Mit praktischen Übungen und dem Herstellen eines Bechertelefons wurde das Referat abgerundet.

Mit einem großen Applaus bedankten sich die Schüler und Schülerinnen für die interessanten Erkenntnisse. „Ich sehe manches nun bewusster“, sagte eine Schülerin am Ende … und: „Ich werde auch mit viel Freude in das Freispiel gehen – und dort sprachlich intensiver begleiten“.

Was hast du heute gemacht?

Einige Schüler*innen der Ki10b wirkten als Pioniere und Pionierinnen für Menschenrechte im Rahmen des Amnesty International Briefmarathons.

Sie lasen sich in die Fälle ein und stellten die Schicksale, die Brisanz dieses Themas, der gesamten Schule vor.

Ein Stand in der Aula lud jede und jeden Einzelne:n ein, sich aktiv für die freigegebenen Fälle, die einzelnen Schicksale und gegen die massiven Menschenrechtsverletzungen einzusetzen.

So sammelten sich knapp 1000 Briefe, die an die verantwortlichen Könige, Präsidenten, Außenminister weitergeschickt wurden.

Die Schüler*innen haben so ein Zeichen gesetzt, dass Menschenrechte alle etwas angehen.

Schließlich ist es ein Recht von Menschen für Menschen.

Wer sollte sich verantwortlich fühlen, wenn nicht wir?

„Hoffnung ist eine schöne Erinnerung an die Zukunft.“

                                                                                                                               Gabriel Marcel

Ernährung im Fokus

Wie funktioniert gesunde und erlebnisreiche Ernährung?

Dieser Frage gingen die Schüler*innen der Ki 11 im Fach „Hauswirtschaftliche Erziehung“ nach.

Es entstanden wunderbare Ergebnisse, die sofort den Appetit anregten.

Klanggeschichten fordern und fördern Kindern

Die musikalische Freude wird geweckt, die Phantasie wachgeküsst und die Interaktion mit anderen Kindern gestärkt.

Die Schüler*innen der Ki 10 sammelten Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung von Klanggeschichten, vor allem die „Krachmacherphase“ (das Ausprobieren von Instrumenten) sorgte für sehr starke Klangerlebnisse.

Brotgesichter – das Auge isst mit!

Es ist nicht immer leicht, Kinder zum Essen zu bewegen, vor allem nicht, wenn es um Obst und Gemüse geht.

Wird Obst und Gemüse aber ansprechend „verpackt“ überlegen Kinder nicht lange wie etwas schmeckt, sie greifen einfach zu.

 „Es braucht keinen homogenen Dschungel…“ 

Mogli und seine tierischen Freunde nehmen Klein und Groß mit auf eine abenteuerliche Reise…

Rudyard Kiplings weltberühmte Geschichte über das Waisenkind Mogli ist über 120 Jahre alt. Das Dschungelbuch fasziniert als Erzählung der diversen Dschungel-Gemeinschaft, deren wichtigste Regel des Zusammenlebens über alle Arten-Unterschiede hinweg lautet: „Wir sind eines Blutes, ihr und ich!“ Es braucht kein homogenes Dorf, um ein Kind wie Mogli großzuziehen, sondern einen möglichst heterogenen Dschungel!

Es war einmal …

Die Kinderpflegeklassen Stufe 11 erlebten mit dem Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ ganz praxisnah, wie Märchen in der Kita-Praxis erzählt werden sollten.

Besonders schön ist das freie Erzählen mit einem schön gestalteten Mitte-Bild.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann Leben sie noch heute …

Lange waren wir nur Teilnehmer an der Hilfsaktion. 2020 lies sich die BFS Memmingen als offizielle Sammelstelle in Memmingen registrieren. Die „kontaktlose Abgabemöglichkeit der Pakete“ ermutigte trotz Corona viele Menschen zu spenden. Auch die Klassen und Lehrkräfte schnürten Hilfspakete zusammen. So konnten im Dezember zahlreiche Kartons an die Johanniter übergeben werden.

Danke für die guten Gaben

Die Faks besichtigte in einem Unterrichtsgang einen Erntedank-Altar.

Dabei erkannten die Schüler*innen, wie wichtig es ist, den Kindern den richtigen Umgang mit Lebensmitteln verständlich zu machen.

Hierzu ein Gebet:

Aus der braunen Erde, kommt unser täglich Brot – für Sonne, Wind und Regen, danken wir dir o Gott. Wir haben genug zu essen, wir werden täglich satt, hilf, dass wir den nicht vergessen, der nichts zu essen hat.

Gemeinsam wachsen lassen

Im Frühjahr wurde in verschiedenen Projekten, von den Schüler*innen der Berufsfachschulen Ernährung und Versorgung sowie der Kinderpflege, unser Schulgarten – Nutzgarten bepflanzt, gehegt und gepflegt.

Die Mühe und liebvolle Pflege war erfolgreich, wir freuen uns nun darauf, die verschiedenen Kartoffelsorten und Zwiebeln im Unterricht verarbeiten zu können.

Zur Außenstelle Memmingen gehört seit dem Sommer 2020 neben dem eigentlichen Schulgebäude ein frische angelegter Nutzgarten. Jede Schulart am Standort bewirtschaftet ein Hochbeet und zwei danebenliegende Beete. Die Schüler/innen lernen unterschiedliche Nutzpflanzen kennen und überlegen im Unterricht wie sie die Natur in ihre Beschäftigungsangebote für Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder Kinder einbeziehen können. Die gewonnenen Lebensmittel werden in den drei Schulküchen mit verarbeitet.