Staatlich geprüfte(r) Kinderpfleger(in)
Berufsbild
Der Besuch einer Berufsfachschule für Kinderpflege vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur pädagogischen Mitarbeit in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, insbesondere bei der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im vorschulischen Alter oder frühen Schulalter.
Betreuung-, Bildung-, und Erziehungsaufgaben sind z.B.:
- Entwicklung von: Basiskompetenzen wie Werteorientierung, Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Resilienz usw.
- Sprach- und Medienerziehung, Literacy-Erziehung
- Künstlerisch-ästhetische Bildung: Zeichnen, Werken, Musizieren, Singen
- Mathematisch- naturwissenschaftliche Erziehung: Experimentieren und Forschen
- Bewegungserziehung: Sport, Rhythmik und Tanz
- Festgestaltung
Der Beruf der/s staatlich geprüften Kinderpfleger/in ist Voraussetzung für die Ausbildung zur/zum Erzieher/in.
Ausbildungsinhalte
2 Jahre Vollzeitunterricht mit eintägigem Praktikum pro Woche in sozialpädagogischen Einrichtungen, z.B. Kinderkrippe, Kindergarten, Sonderkindergarten, Kinderhort...
- Personen und Situationen wahrnehmen, Verhalten beobachten und erklären
- Bedürfnisse des täglichen Lebens erkennen und ihnen gerecht werden
- Erzieherisches Handeln planen, durchführen und reflektieren
- Bildungsprozesse anregen und begleiten
- Beziehung und Kommunikation gestalten
- Mit allen am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten zusammenarbeiten
Nach bestandener Abschlussprüfung wird den Absolventen der Berufsabschluss "Staatlich geprüfter Kinderpfleger / Staatlich geprüfte Kinderpflegerin" zuerkannt.
Mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 und dem Nachweis befriedigender Englischkenntnisse wird der mittlere Bildungsabschluss erteilt.